Vermittlung und Fallmanagement

 

 

 

Unser wichtigstes Ziel ist die Integration von hilfebedürftigen Menschen in Arbeit. Bei der Erfüllung dieser Aufgaben arbeiten wir eng mit den Partnern des Arbeitsmarkts zusammen.

Für einen erfolgreichen (Wieder-)Einstieg in die Arbeitswelt, unterstützen wir Sie umfassend. Deshalb steht Ihnen von Beginn an ein persönlicher Ansprechpartner (Vermittler/in und Fallmanager/in) beratend zur Seite.

Unseren Kunden sind wir bei der Vermittlung eines Arbeitsplatzes behilflich. Dazu stehen wir mit den Unternehmen unserer Region im engen Kontakt. Gemeinsam mit ihnen und dem Arbeitgeberservice des Jobcenters entwickeln wir neue Job-Angebote.

Nach dem Motto Fördern und Fordern wollen wir mit Ihnen gemeinsam alles unternehmen, um Ihre Hilfebedürftigkeit schnellstmöglich und dauerhaft zu beenden. Dies setzt aber auch voraus, dass Sie alle Möglichkeiten nutzen, um dieses Ziel zu erreichen. Deshalb ist Eigeninitiative gefordert.

 

Unter «Fördern» sind dabei die verschiedenen Eingliederungsleistungen zu verstehen, die Ihnen bei Ihrer Integration in den Arbeitsmarkt unsererseits zur Verfügung gestellt werden.

«Fordern» heißt, dass Sie aktiv an allen Maßnahmen mitwirken, die Ihre Eingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützen. Dazu gehört, dass Sie sich eigenständig und nachweislich um eine Arbeit bemühen. Sich eigeninitiativ bewerben und zumutbare Beschäftigungen auch dann annehmen, wenn sich diese von Ihrer früheren Tätigkeit unterscheidet oder wenn der Arbeitsort weiter entfernt ist.

Gemeinsam erarbeiten wir Schritte zur Integration in den Arbeitsmarkt und halten diese in einer Eingliederungsvereinbarung, einem gegenseitigen Vertrag, fest. Hierin wird alles fixiert, was für Ihre Eingliederung in den Arbeitsmarkt wichtig ist («Fördern»), aber auch Ihre Aufgaben und Pflichten («Fordern») festgelegt.

Die vereinbarten Maßnahmen und Eigenleistungen werden regelmäßig überprüft und angepasst.

egebenenfalls werden aber auch Dritte (z.B. private Vermittler, Bildungsträger oder gemeinnützige Organisationen) mit Ihrer Vermittlung oder mit Teilaufgaben Ihrer Vermittlung beauftragt.

Hilfebedürftige, deren Vermittlung in Arbeit aufgrund persönlicher Probleme erschwert ist, erfahren durch das beschäftigungsorientierte Fallmanagement des Jobcenters eine besonders intensive Form der Betreuung. Die persönliche Betreuung im Fallmanagement begleitet in Fragestellungen wie:

 

  • ungeklärte Kinderbetreuung
  • familiäre oder soziale Probleme
  • Verschuldung
  • Suchtproblematiken
  • drohender Verlust der Wohnung

Fallmanager/innen sind für ihre Aufgabe speziell qualifiziert. Gemeinsam mit den Arbeit- oder Ausbildungssuchenden versuchen sie Wege zu finden, die Probleme abzubauen, mit dem langfristigen Ziel, eine Integration in den Arbeitsmarkt zu erreichen. Das Arbeitslosengeld II wird während des Beratungsprozesses weiterhin gezahlt.

Die Betreuung durch das Fallmanagement ist in allen Standorten des Jobcenters sichergestellt, so dass die Hilfebedürftigen das Angebot wohnortnah nutzen können.

Das Fallmanagement hat die Möglichkeit, die flankierende Hilfsangebote des Schwalm-Eder-Kreises zur Unterstützung einzuschalten. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der örtlichen Schuldnerberatungsstellen, Suchtberatungsstellen oder den psychosozialen Beratungsstellen stehen dem Fallmanagement unterstützend zur Seite.